News
☁️ Datenschutz-Mythos: „Wir dürfen keine personenbezogenen Daten in der Cloud speichern“
iele glauben der Datenschutz stehe Cloud-Lösungen grundsätzlich kritisch gegenüber. Dem ist aber nicht so: Die Speicherung von personenbezogenen Daten in einer Cloud ist möglich, wenn die Cloud entsprechend abgesichert ist und die Anforderungen der DS-GVO eingehalten werden.
🛡️ Sicherheit der Cloud
• Nutzung abgesicherter Cloud-Dienste ist möglich und erlaubt.
• Deutsche oder EU-Anbieter unterliegen der DS-GVO und achten auf den Datenschutz
• High-Security-Clouds existieren, z.B. für Bundesregierung oder große Unternehmen.
• Wichtig: Wie stark ist die Verschlüsselung?
• Hat der Anbieter Zugriff auf die Daten oder sind sie clientseitig verschlüsselt?
• Idealfall: Selbst verschlüsseln und Schlüssel selbst verwalten.
• Für Unternehmen: Cloud-Zugänge sollten zentral verwaltet und abgesichert sein.
🏛️ Cloud-Modelle im Überblick
Öffentliche Cloud (Public Cloud):
• Wird von großen Anbietern betrieben (z. B. Microsoft Azure, AWS, Google Cloud).
• Viele Kunden teilen sich die Infrastruktur.
• Sehr flexibel und kostengünstig.
Private Cloud:
• Nur für ein einzelnes Unternehmen.
• Isolierte Infrastruktur und volle Kontrolle.
• Geeignet für sensible Daten.
Hybrid Cloud:
• Mischung aus Private und Public Cloud.
• Wichtige Daten bleiben intern, zusätzliche Leistung kommt aus der Public Cloud.
• Flexibel, aber komplex.
Multi‑Cloud:
• Nutzung mehrerer Public-Cloud-Anbieter gleichzeitig.
• Jede Cloud wird für ihre Stärken genutzt.
• Erhöht Flexibilität und reduziert Abhängigkeiten.
🏥 Datenarten unterscheiden
• Gesundheitsdaten: besonders sensibel, schwerer sicher in einer Cloud abzulegen.
• Marketing-Daten die nur Namen enthalten: können auch in weniger stark verschlüsselten Clouds liegen.
• Personaldaten/CRM-System: passenden, zertifizierten Anbieter wählen.
👉 Unternehmen brauchen eine klare Klassifizierung von Daten (öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich)
🏢 Anbieterwahl & Zertifizierungen
• AGB und Nutzungsbedingungen prüfen, manche Clouds lassen sich weitreichende Rechte an den dort abgelegten Daten einräumen
• Auf Sicherheitszertifikate achten: EuroCloud SaaS, TÜV-Prüfzeichen, ISO/IEC 27001.
• Anbieter sollte regelmäßige Prüfungen nachweisen.
• Kontrollieren, ob der gesamte Dienst zertifiziert ist – nicht nur einzelne Module.
• Die Webseite „Trusted Cloud“ vom BSI bietet eine Übersicht geprüfter Anbieter.
🌍 Standort & Rechtslage
• Sitz des Anbieters und des Standorts der Rechenzentren ist entscheidend.
• Auch deutsche Firmen können Server im EU-Drittland betreiben. Dort gilt die DS-GVO nicht.
• Behördenzugriffsrechte variieren stark zwischen den Ländern.
🔐 Zugriff & Freigaben
• Rechte restriktiv vergeben, ggf. zeitlich begrenzen.
• Freigabe-Links sind riskant: Jeder mit dem Link hat Zugriff.
• Für sensible Daten: Links vermeiden oder Passwortschutz/2FA nutzen.
• Link + Passwort getrennt übermitteln.
• Nur einzelne Dateien freigeben, nicht ganze Ordner.
• Regelmäßig prüfen, wer Zugriff hat.
📊 Monitoring & Kontrolle
• Auf einsehbare Protokolle achten, um Zugriffe nachverfolgen zu können.
• Bei Bedarf: eigenen Container im Rechenzentrum anfragen.
🔐 Fazit: Cloud-Datenverarbeitung ist keine Grauzone, sondern eine Frage der richtigen Sicherheits- und Anbieterwahl. Wer auf entsprechende Verschlüsselung je nach Datenart achtet und Zugriffsrechte mit Bedacht verteilt, kann Clouds datenschutzrechtlich sicher nutzen.
🔜 Im Slide findest du hierzu alle Infos zum Datenschutz-Mythos.
Quellenangabe:
🔗 Weitere Infos zur Trusted Cloud (BSI/BMWK) findest du hier: https://www.trusted-cloud.de.
💬 Ist dir dieser Datenschutz-Mythos bekannt gewesen?
✨ Ich hoffe, die Informationen haben dir weitergeholfen!
Für mehr Tipps rund um:
🔍 IT-Forensik
🛡️ IT-Sicherheit
📜 Datenschutz
👉 Folge uns für regelmäßige Updates.
Eure Melissa
#comforit #dorfen #kmu #mittelstand #DSGVO #datenschutz #mythos
🛡️ Sicherheit der Cloud
• Nutzung abgesicherter Cloud-Dienste ist möglich und erlaubt.
• Deutsche oder EU-Anbieter unterliegen der DS-GVO und achten auf den Datenschutz
• High-Security-Clouds existieren, z.B. für Bundesregierung oder große Unternehmen.
• Wichtig: Wie stark ist die Verschlüsselung?
• Hat der Anbieter Zugriff auf die Daten oder sind sie clientseitig verschlüsselt?
• Idealfall: Selbst verschlüsseln und Schlüssel selbst verwalten.
• Für Unternehmen: Cloud-Zugänge sollten zentral verwaltet und abgesichert sein.
🏛️ Cloud-Modelle im Überblick
Öffentliche Cloud (Public Cloud):
• Wird von großen Anbietern betrieben (z. B. Microsoft Azure, AWS, Google Cloud).
• Viele Kunden teilen sich die Infrastruktur.
• Sehr flexibel und kostengünstig.
Private Cloud:
• Nur für ein einzelnes Unternehmen.
• Isolierte Infrastruktur und volle Kontrolle.
• Geeignet für sensible Daten.
Hybrid Cloud:
• Mischung aus Private und Public Cloud.
• Wichtige Daten bleiben intern, zusätzliche Leistung kommt aus der Public Cloud.
• Flexibel, aber komplex.
Multi‑Cloud:
• Nutzung mehrerer Public-Cloud-Anbieter gleichzeitig.
• Jede Cloud wird für ihre Stärken genutzt.
• Erhöht Flexibilität und reduziert Abhängigkeiten.
🏥 Datenarten unterscheiden
• Gesundheitsdaten: besonders sensibel, schwerer sicher in einer Cloud abzulegen.
• Marketing-Daten die nur Namen enthalten: können auch in weniger stark verschlüsselten Clouds liegen.
• Personaldaten/CRM-System: passenden, zertifizierten Anbieter wählen.
👉 Unternehmen brauchen eine klare Klassifizierung von Daten (öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich)
🏢 Anbieterwahl & Zertifizierungen
• AGB und Nutzungsbedingungen prüfen, manche Clouds lassen sich weitreichende Rechte an den dort abgelegten Daten einräumen
• Auf Sicherheitszertifikate achten: EuroCloud SaaS, TÜV-Prüfzeichen, ISO/IEC 27001.
• Anbieter sollte regelmäßige Prüfungen nachweisen.
• Kontrollieren, ob der gesamte Dienst zertifiziert ist – nicht nur einzelne Module.
• Die Webseite „Trusted Cloud“ vom BSI bietet eine Übersicht geprüfter Anbieter.
🌍 Standort & Rechtslage
• Sitz des Anbieters und des Standorts der Rechenzentren ist entscheidend.
• Auch deutsche Firmen können Server im EU-Drittland betreiben. Dort gilt die DS-GVO nicht.
• Behördenzugriffsrechte variieren stark zwischen den Ländern.
🔐 Zugriff & Freigaben
• Rechte restriktiv vergeben, ggf. zeitlich begrenzen.
• Freigabe-Links sind riskant: Jeder mit dem Link hat Zugriff.
• Für sensible Daten: Links vermeiden oder Passwortschutz/2FA nutzen.
• Link + Passwort getrennt übermitteln.
• Nur einzelne Dateien freigeben, nicht ganze Ordner.
• Regelmäßig prüfen, wer Zugriff hat.
📊 Monitoring & Kontrolle
• Auf einsehbare Protokolle achten, um Zugriffe nachverfolgen zu können.
• Bei Bedarf: eigenen Container im Rechenzentrum anfragen.
🔐 Fazit: Cloud-Datenverarbeitung ist keine Grauzone, sondern eine Frage der richtigen Sicherheits- und Anbieterwahl. Wer auf entsprechende Verschlüsselung je nach Datenart achtet und Zugriffsrechte mit Bedacht verteilt, kann Clouds datenschutzrechtlich sicher nutzen.
🔜 Im Slide findest du hierzu alle Infos zum Datenschutz-Mythos.
Quellenangabe:
🔗 Weitere Infos zur Trusted Cloud (BSI/BMWK) findest du hier: https://www.trusted-cloud.de.
💬 Ist dir dieser Datenschutz-Mythos bekannt gewesen?
✨ Ich hoffe, die Informationen haben dir weitergeholfen!
Für mehr Tipps rund um:
🔍 IT-Forensik
🛡️ IT-Sicherheit
📜 Datenschutz
👉 Folge uns für regelmäßige Updates.
Eure Melissa
#comforit #dorfen #kmu #mittelstand #DSGVO #datenschutz #mythos